Hart & steil bevorzugt im Skiurlaub

Sarah/ Februar 21, 2018

Nachdem Tomi letztens am Blog vom Autofahren geschwärmt hat, muss ich mit dem Skifahren gleich dagegenhalten 😉 In den Semesterferien war es wieder so weit: der Skiurlaub stand am Programm. Mit einer Lehrerin in der Familie, ist man auch als Erwachsener daran gebunden… Macht nix, dafür haben wir uns zumindest schönes Wetter verdient – oder etwa nicht?!

Die Prognose lautete für die ersten beiden Tage Sonnenschein, aber ab dann Niederschlag, zweistellige Minustemperaturen und Nebel – yeah 😉

Der Skiurlaub begann mit der richtigen Einstimmung: um sechs Uhr in der Früh läutete der Wecker, um Marcel Hirscher beim Gewinnen von Olympiagold zuzusehen. Die Vorfreude aufs Skifahren wird bei mir zusätzlich durch die Skirennen im Fernsehen geschürt. Da sieht man Monate vorm Skiurlaub schon zauberhaft verschneite Bergspitzen und perfekt präparierte Piste und beginnt sich sogleich auszumalen, wie schön der Skiurlaub wird.

Ohne Stau erreichten wir dieses Jahr das Skigebiet, wohl auch, weil es neblig war und weniger Skifahrer unterwegs waren 😉 Die erste Hürde war das Hineinschlüfpen in die Skischuhe. Sie waren über Nacht im Auto und entsprechend kalt und hart.

Unsere Erwartungshaltung war hoch, dass uns da oben, am Ende der Seilbahn doch noch die Sonne erwartete. Oben angekommen sahen wir allerdings eher wenig – der Nebel war dort genauso dich wie im Tal.

Zu meiner Überraschung wurde die Sicht allerdings mit jeder Bergfahrt besser. Wir probierten einen neuen Sessellift aus und da öffnete sich uns die heiß ersehnte Aussicht auf die sonnengeflutete Piste. Die wirkte aber gleich mal ziemlich steil.

 

Meine Vorfreude wuchs plötzlich wieder: Dieses Gefühl, eine nahezu perfekte Piste runterzufahren, rückte immer näher. Wir näherten uns dem steilen Stück und los ging es – über die Kante und rein ins Vergnügen!

Früher, als Kind war ich noch ängstlicher und hatte vor allem vor dem ersten Schwung großen Respekt. Jetzt zögere ich nur mehr selten, stoße mich ab und schon ist der erste Schwung getan. Konzentriert schweift mein Blick über die Piste vor mir – wo ist der beste Platz für den nächsten Schwung –  gefunden! Eine kleine Hochbewegung und rein in die Kurve, die Kante greift, obwohl es eisig ist und weiter geht’s, zum nächsten Schwung. Der Skiurlaub ist eröffnet 🙂

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