Instagram Ja/Nein?

Sarah/ Mai 23, 2018

Sarah:

Bei der Veranstaltung „We are so Influencer“ der Organisation Creative Region Linz & Upper Austria im AEC Anfang Februar in Linz stellte einer der Vortragenden dem Publikum die Frage: „Wer hat heute schon eine Tageszeitung in Papierform gelesen?“ Nicht einmal jeder zehnte erhob sich von seinem Sitzplatz. Bei der zweiten Frage „Wer von euch hat heute schon seine Social Media Profile, wie Facebook oder Instagram gecheckt?“ blieb nicht einmal jeder zehnte sitzen 🙂

Nun muss ich einräumen, dass das Publikum hauptsächlich aus Bloggern und Marketingleuten bestand. Repräsentativ für die Gesellschaft ist das somit nicht. Aber darum geht’s uns hier nicht.

Als wir mit unserem Blog starteten, kannte ich Instagram nur vom Hören. Tomi wies mich drauf hin, dass wir einen Account bräuchten. Warum, fragte ich? Weil es DAS Medium der Bloggerszene ist, erhielt ich als Antwort. Und da wir eh planen, gute Fotos für unsere Beiträge hochzuladen, können wir diese auch gleich auf Insta veröffentlichen.

So sind wir auf Insta gelandet und nach anfänglicher Skepsis, finde ich es ganz cool. Ich seh es eher als „Spielzeug“. Ich habe Freude dabei, schöne Fotos teilen zu können und sie nicht nur für mich selbst gemacht habe. Zuerst hat es mich irritiert, dass ich nur vom Handy aus Bilder hochladen kann, doch letztlich bleibt man dadurch aktuell und es geht unkompliziert und schnell. Mittlerweile mach ich sowieso fast alle Fotos mit dem Handy statt mit meiner Digitalkamera.

Die passenden Hashtags für den Instagrambeitrag zu recherchieren interessiert mich schon deutlich weniger, das überlasse ich weiterhin gerne Tomi 🙂

Auch die Story-Funktion habe ich schätzen gelernt. Momente, eingefangen mit Hochformatfotos können für 24 Stunden mit der Community geteilt werden. Im Urlaub und am Wochenende nutze ich das sehr gern, im Alltag eher weniger.

Meist kann ich mich für die Storys anderer nicht so begeistern. Aber schöne Bilder, vor allem von Landschaften, Gebäuden und Tieren sehe ich mir sehr gerne an. Kaum zu glauben, aber es entspannt und vergangene Urlaubsgefühle oder künftige Reisewünsche sorgen für eine kleine gedankliche Auszeit.

Gerne machen wir mit meinen Beiträgen derzeit auch unentgeltliche Werbung. Beispielsweise haben wir im Skiurlaub viele schöne Fotos und Storys von den verschneiten Bergen und den perfekten Pisten hochgeladen. Natürlich versehen mit den richtigen Hashtags. Profi-Instagramer gehen dafür Kooperationen ein und bekommen für ihre Werbeleistung eine Gegenleistung. So weit sind wir aber noch nicht.

Tomi:

Für Blogger sind Social-Media-Plattformen zum wohl wichtigsten Kanal zur Bewerbung des eigenen Blogs geworden. Die Zeiten, als Beiträge zu Themen noch auf Suchmaschinen gesucht wurden, sind längst vorbei. Mittlerweile erfolgt die Suche per Hashtag. Deshalb war klar, dass auch wir auf den gängigsten Plattformen vertreten sein müssen.

Für mich als Hobbyfotografen ist Instagram eine wichtige Quelle für Inspiration und Ideen für neue Fotos. Auch ist es bei der Reiseplanung nützlich, beispielsweise um ein Gefühl für den Urlaubsort zu bekommen, aber auch potentielle Fotospots in dieser Region ausfindig zu machen. Ich sehe Instagram jedoch weiterhin als eine reine Plattform zum Teilen von Fotografien, was für unseren Blog wie geschaffen ist, da wir alle unsere Fotos selber machen.
Als Plattform für Nachrichten bzw. Themenschwerpunkte sind andere Plattformen deutlich besser geeignet.

Instagram Stories sind für mich praktisch, wenn ich in wenigen Minuten erfahren will, was sich im Leben meiner Familie, meiner Freunde, aber auch für mich interessanter Menschen tut. Hierfür eignen sich Stories besser, da übersichtlicher eine Reihe von Fotos bzw. Erlebnissen aneinander gereiht werden und ich so die Information besser aufnehmen kann als im Standard-Feed.
Da es sich für mich um ein Effizienz-Tool handelt, mag ich keine Aneinanderreihungen von Videos. Wer mehr zu sagen hat, kann auf anderen Plattformen posten oder eben einen Blogbeitrag schreiben.

Alles in allem ist es für mich eine nützliche Social-Media Plattform, die jedoch andere Plattformen nicht ersetzen kann, sondern durch ihren Fokus auf Fotografie einen Teil abdeckt.
Schaut doch auch mal auf unseren Channel @Gedankenbewegen vorbei.
Über ein paar Likes würden wir uns sehr freuen. Und wenn Ihr keine weiteren Beiträge von uns verpassen wollt, könnt ihr uns dort auch gerne followen! 🙂

 

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