Reisebericht Bratislava, Teil 1

Sarah/ April 18, 2018

Welche europäische Hauptstadt eignet sich von Linz aus für einen 3-Tage-Städtetrip? Nachdem meine Schwester die umliegenden Städte wie Prag oder Budapest schon gesehen hat, die ich gerne besucht hätte, kamen wir auf Bratislava.

Meine Erwartungen hielten sich zuerst in Grenzen, doch bereits bei der Vorbereitung wuchs meine Vorfreude, denn es gab mehr Sehenswertes zu besichtigen, als ich gedacht hätte!

Wir reisten Donnerstagvormittag mit dem Auto an. (Wer den Zug bevorzugt, würde sicherlich auch eine gute Verbindung finden.) Da sich die Wetterprognose alle paar Stunden veränderte und es an diesem Tag zwar windig und kühl war, aber die Fernsicht gut passte, entschieden wir uns, als erstes die Burg Devin anzusteuern.

Burgruine Devin
Muránska ulica 1, 84110 Bratislava

Sie liegt ca. 15 Fahrminuten westlich von Bratislava am nördlichen Ufer der Donau auf einem kleinen Hügel. Von der Autobahnabfahrt führt eine eher desolate Straße entlang teilweise baufälliger Häuser zum beschaulichen Örtchen Devin. Dessen Highlight ist sicherlich die gepflegte weiße Kirche, die wirkt als würde sie über den restlichen, Großteils maximal zweistöckigen Reihenhäusern wachen.

Der Ort macht einen verschlafen Eindruck. Das Navi lotst uns in eine ruhige Wohnstraße, danach müssen wir zu Fuß weiter. Mit einem mulmigen Gefühl lassen wir unser Auto samt Gepäck am Straßenrand stehen. Vor der Reise haben mich zwei Kolleginnen unabhängig voneinander vor Autodieben in Bratislava gewarnt.

Nach wenigen Minuten Fußmarsch kommen wir zum Eingang der Burgruine, entdecken den eigentlichen Parkplatz 😉 und stoßen sogar auf ein paar Touristen.

Der Eintritt kostet 2 Euro pro Person. Die Anlage ist sehr gepflegt, wir spazieren über schöne Wiesen und Wege und genießen die Aussicht. Am Südufer der Donau ist bereits Österreich, auch die Autobahn, auf der wir hergefahren sind, erspähen wir. Gleich neben der Burg mündet die March in die Donau. Es ist schön hier oben, vor allem sehr ruhig. Auf den Schildern steht neben historischen Gegebenheiten auch, dass hier besonders auf die Natur geachtet wird. Die entspannt grasenden Schafe ergänzen das Bild der idyllischen Ruine.

Wieder retour beim Auto sind wir froh, dass es noch da steht und halten am Weg Richtung Bratislava noch bei der schönen weißen Kirche in Devin, um ein Foto zu machen.

Hotel Devin
Riecna 4, 81102 Bratislava
https://www.hoteldevin.sk/de

Das weiße Gebäude vorne in der Mitte war unser Hotel.

Meine Schwester hat das Hotel ausgesucht und ich muss sagen, besser hätte sie es nicht wählen können! Es liegt total zentral am nördlichen Donauufer, sozusagen am Tor zur Altstadt. Außerdem genießen wir vom Zimmer aus den Blick auf die Aussichtsplattform Ufo.

Im Hotel wie auch bei allen Sehenswürdigkeiten, Souvenirshops und Restaurants sprechen die Leute ausgezeichnet englisch, einige von ihnen beeindrucken uns auch mit ihren Deutschkenntnissen. Sobald nämlich jemand merkt, dass wir deutsch sprechen, wechseln sie sogleich problemlos ins Deutsche.

Im nächsten Blogbeitrag gibt’s eine Stadtführung durch Bratislava…, also bis nächste Woche! 🙂

Hinweis: Bei dem Blogbeitrag handelt sich um KEINE bezahlte Werbung.

Hinterlasse eine Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*